Kategorie-Archiv: Aktuelles

Publikationen zur aktuellen Bildungsdebatte

  • Bank, Volker (Hrsg.): Vom Wert der Bildung. Bildungsökonomie in wirtschaftspädagogischer Perspektive neu gedacht. Bern, Stuttgart, Wien 2005
  • Binswanger, Matthias: Sinnlose Wettbewerbe. Freiburg 2010
  • Bröckling, Ulrich / Krasmann, Susanne / Lemke, Thomas (Hrsg.): Das Glossar der Gegenwart. Frankfurt 2004
  • Dzierzbicka, Agnieszka / Schirlbauer, Alfred (Hrsg.): Pädagogische Glossar der Gegenwart. Von Autonomie bis Wissensmanagement. Wien 2006
  • Frost, Ursula (Hrsg.): Unternehmen Bildung. Die Frankfurter Einsprüche und Kontroversen zur aktuellen Bildungsreform. Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik. Sonderheft. Paderborn 2006
  • Frost, Ursula/Rieger-Ladich, Markus (Hrsg.): Demokratie setzt aus: Gegen die sanfte Liquidation einer politischen Lebensform. Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik. Sonderheft. Paderborn 2013
  • Giesecke, Hermann: Pädagogik — quo vadis? Ein Essay über Bildung im Kapitalismus. Weinheim 2009
  • Gruschka, Andreas (2004): Empirische Bildungsforschung – das muss keineswegs, aber es kann die Erforschung von Bildungsprozessen bedeuten. In Pädagogische Korrespondenz 32 / Sommer 2004, S. 5 – 35
  • Gruschka, Andreas: Pädagogische Forschung als Erforschung der Pädagogik. Eine Grundlegung. Opladen / Berlin / Farmington Hills 2011
  • Gruschka, Andreas: Verstehen lernen. Ein Plädoyer für guten Unterricht. Stuttgart 2011
  • Jahnke, Thomas / Meyerhöfer, Wolfram (Hrsg.): PISA & Co. Kritik eines Programms. Hildesheim / Berlin 2006
  • Knobloch, Clemens: Wir sind doch nicht blöd! Die unternehmerische Hochschule. Münster 2010
  • Krautz, Jochen: Ware Bildung. Schule und Universität unter dem Diktat der Ökonomie. Kreuzlingen, München 2007
  • Krijnen, Christian/Lorenz, Chris/Umlauf, Joachim (Hrsg.): Wahrheit oder Gewinn? Über die Ökonomisierung von Universität und Wissenschaft. Würzburg 2011
  • Ladenthin, Volker: Zukunft und Bildung. Entwürfe und Kritiken. Frankfurt/M. 2004
  • Philosophie der Bildung : eine Zeitreise von den Vorsokratikern bis zur Postmoderne / hrsg. von Volker Ladenthin , Bonn, 2007
  • Liessmann, Konrad Paul: Theorie der Unbildung. Wien 2006
  • Lohmann, Ingrid u. a. (Hrsg.): Schöne neue Bildung. Zur Kritik der Universität der Gegenwart. Bielefeld 2011
  • Maset, Pierangelo: Wörterbuch des technokratischen Unmenschen. Stuttgart 2013
  • Münch, Richard: Globale Eliten, lokale Autoritäten. Bildung und Wissenschaft unter dem Regime von PISA, McKinsey & Co. Frankfurt 2009
  • Ötsch, Walter Otto: Mythos Markt. Marktradikale Propaganda und ökonomische Theorie. Marburg 2009
  • Pongratz, Ludwig A.: Bildung im Bermudadreieck. Bologna – Lissabon – Berlin. Eine Kritik der Bildungsreform. Paderborn 2009
  • Ravitch, Diane: The Death and Life of the Great American School System. How Testing and Choice Are Undermining Education. New York 2010
  • Reichenbach, Roland: Für die Schule lernen wir. Plädoyer für eine gewöhnliche Institution. Seelze 2013
  • Reißland, M./Borst, E./Bernhard, Armin: Die Wiedergewinnung des Pädagogischen. Hohengehren 2010
  • Rekus, Jürgen (Hrsg.): Allgemeine Pädagogik am Beginn ihrer Epoche – Restarting Philosophy of Education. Frankfurt/M. 2012
  • Rittelmeyer, Christian: Kindheit in Bedrängnis: Zwischen Kulturindustrie und technokratischer Bildungsreform, Stuttgart 2007
  • Scholz, Christian/Stein, Volker (Hrsg.): Bologna-Schwarzbuch. Deutscher Hochschulverband, Bonn 2009
  • Thielemann, Ulrich: System Error. Warum der freie Markt zur Unfreiheit führt. 2. Auflage. Frankfurt/Main 2009
  • Wernicke, Jens/Bultmann, Torsten (Hrsg.): Netzwerk der Macht – Bertelsmann. Der medial-politische Komplex aus Gütersloh. Marburg 2007

Quelle: Gesellschaft für Bildung und Wissen

Jugend forscht 2015 – Sonderpreis der DGfG

Den Sonderpreis der DGfG beim Bundeswettbewerb “Jugend forscht” vom 26. bis 30. Mai 2015 in Ludiwgshafen (1000 Euro und Besuch des Deutschen Kongresses für Geographie in Berlin) erhielten

Oliver Engels (17 Jahre)
Simon Jerg (17 Jahre)
Yannick Reuter (17 Jahre),

Maria-von-Linden-Gymnasium in Calw (Baden-Württemberg), für ihre Arbeit mit dem Titel

“Flutversuche. Beurteilung des Gefährdungspotentials für Hochwasser”.

Im Mai 2009 erlebte Gechingen ein außergewöhnliches Hochwasser: Während eines Wolkenbruchs strömte das Wasser aus drei Tälern in den  Ort und staute sich dort an einer Engstelle. Hohe Sachschäden waren die Folge. Oliver Engels, Simon Jerg und Yannick Reuter fragten sich, welche Bedingungen zu einem solchen Hochwasser führen. Sie untersuchten an vielen Standorten den Boden, ermittelten, wie schnell das Wasser versickert und welche Mengen der Untergrund aufnehmen kann. Zudem bauten sie ein Geländemodell, an dem sie Hochwasser simulierten. Das Ergebnis der Jungforscher: Hat es mehr als 250 Liter pro Quadratmeter geregnet, ist der Boden gesättigt. Und wenn dann abermals 19 Liter pro Stunde fallen, kommt es zur Überschwemmung – eine erfreulicherweise seltene Konstellation.

Aus: Jugend forscht. Preisträger 2015. S. 11.

Jugend forscht 2015 – Sonderpreis des VDSG

Großer Erfolg für Jungforscher-Team aus Hamburg

Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit und Sonderpreis des VDSG für die Analyse eines Fossilfundes

Bericht von Volker Huntemann

Beim Bundesfinale 2015 von Jugend forscht in Ludwigshafen, das gemeinsam vom Bundespatenunternehmen BASF (150jähriges Bestehen) und der Stiftung Jugend forscht e.V. in Ludwigshafen ausgerichtet wurde, ging der Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographen (VDSG) an Florentine Mostaghimi-Gomi und Ole Keim (beide Hamburg) mit ihrer Arbeit „Pygmy Hippopotamus – Analyse eines Fossilfundes in Sedimenten des Mittleren Miozäns in Westzypern“.  Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich für eine herausragende Arbeit aus dem Bereich des geowissenschaftlichen Unterrichts vergeben. Die beiden Preisträger wurden zusätzlich zum Deutschen Geographentag 2015 in Berlin eingeladen.

JuFo 2015 Sieger VDSGFlorentine Mostaghimi-Gomi und Ole Keim an ihrem Stand beim Bundesfinale in Ludwigshafen. (Photo: V. Huntemann)

Die Insel Zypern ist entstanden, weil die Afrikanische gegen die Eurasische Kontinentalplatte drückt. Das hatte zur Folge, dass es an dieser Stelle zu einer konstanten Hebung des Untergrundes kam. Die Meeressedimente aus der Zeit des Mittleren Miozäns (vor ca. 15 Mio. Jahren) wurden dadurch zum Teil mehrere hundert Meter über den heutigen Meeresspiegel gehoben, woraus sich gute Bedingungen für Fossiliensucher ergeben. Während einer Mittagspause im Verlauf einer Schulexkursion fanden die beiden Preisträger in Kalksteinwänden im westlichen Teil der Insel Versteinerungen, die sie als Skelettreste eines Zwergflusspferdes identifizieren konnten. Dieser erste Fund im Bereich des europäischen Kontinents könnte helfen, den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, zu dem die Säugetiere Zypern besiedelt haben.

Die Arbeit erhielt weiterhin den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit zuerkannt, denn die Jury war besonders beeindruckt, wie kenntnisreich die beiden Jungforscher ihren Fossilfund in die schwierige Fachdiskussion einordnen können. Sie lobte zudem das systematische und methodische Vorgehen, die umsichtig geführte Diskussion und die beeindruckende Beharrlichkeit, um dem wahren Alter des Fossils auf die Spur zu kommen. Dieser Ansatz hat zu neuen Forschungserkenntnissen über die Umweltgeschichte im Mittelmeerraum geführt.

Der Verband Deutscher Schulgeographen (VDSG) beglückwünscht Florentine Mostaghimi-Gomi und Ole Keim zu diesem nicht alltäglichen Erfolg einer geographischen Arbeit bei Jugend forscht!

Der VDSG ist für alle Schulformen und Bildungsbereiche die Fach- und Interessenvertretung für geographische Bildung und Nachhaltigkeitserziehung und vertritt die Ziele gegenüber der Öffentlichkeit. Er unterstützt die Entwicklung des Faches Geographie, berät in unterrichtlichen Fragen, führt Exkursionen und Fortbildungen durch und informiert über neue wissenschaftliche Entwicklungen.

Bericht über die weiteren Ergebnisse im Bereich “Geo- und Raumwissenschaften” HIER

Dr. Harald Brandes verstorben

Der Landesverband Hamburg im Verband Deutscher Schulgeographen hat die schmerzliche Pflicht erfüllt, den Tod seines langjährigen Landesvorsitzenden Dr. Harald Brandes bekanntzugeben. Dr. Harald Brandes war Träger der Willi Walter Puls-Medaille des Verbandes Deutscher Schulgeographen (2001).

Dr. Harald Brandes verstarb am 14. März 2015 in Hamburg.

Brandes Anz

Der Verband Deutscher Schulgeographen betrauert den Tod des beliebten und überaus engagierten Geographen.

Wir werden Dr. Harald Brandes in dankbarer, bester Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.

 

Jugend forscht 2014

Die Sonderpreise desVDSG und der DGfG im Finale von “Jugend forscht 2014″ in Künzelsau verliehen

Den Sonderpreis des VSDG (1.000 Euro) erhielt Florentine Mostaghimi-Gomi (17 Jahre) vom Gymnasium Heidberg in Hamburg für ihre Arbeit "Warnende Wärmebilder. Drohende Vulkangefahr in Südwest-Island?" Die Urkunde des VDSG ergänzt: "Die Arbeit manifestiert in besonderer Weise die partnerschaftliche, fachlich-anregende Zusammenarbeit zwischen Lehrer und Schülerin."
Den Sonderpreis der DGfG (1.000 Euro) erhielten Simon Geyer, Jan Maintok und Bernhard Roth (alle 18 Jahre) vom Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach für ihre Arbeit "Simulation der Dünenwanderung. Barchane - Dünen auf Tauchstation."
Mehr dazu in der Broschüre "Preisträger"von Jugend forscht Seiten 23 (VDSG-Preis) und 10 (DGfG-Preis) HIER Ein Bericht dazu und ein Photo der Sonderpreisträgerin des VDSG  HIER

Fernerkundung in Schule: Alexander Gerst in der ISS

Fernerkundung in Schulen – Alexander Gerst in der ISS Das Ziel des seit 2007 bestehenden Projektes “Fernerkundung in Schulen” (FIS) der Universität Bonn ist es, das Thema Fernerkundung nachhaltig in den Schulunterricht zu integrieren. Die Kernaufgabe besteht dabei in der Entwicklung von digitalen und interaktiven Lernmaterialien. Diese verbinden Themen des Curriculums fächerübergreifend mit Techniken und Methoden der Erdbeobachtung. Die Faszination, die von Luft- und Satellitenbilder ausgeht, ermuntert die Schülerinnen und Schüler, sich nicht nur das Thema Fernerkundung, sondern auch lehrplanrelevante Fragestellung selbstständig zu erarbeiten. Die digitalen Lernmodule von FIS bilden zugleich auch das Rückgrat des  Lernportals zur Fernerkundung: http://www.fis.uni-bonn.de Inzwischen ist ein weiteres Projekt bei FIS gestartet: Columbus Eye – Live-Bilder von der ISS im Schulunterricht. Dabei geht es um erdbeobachtende Kameras, die im März 2014 am Columbus-Labor der ISS angebracht und deren Bilder/Videos  von der Uni Bonn exklusiv für Europa empfangen werden. Das Portal begleitet den Raumflug von Alexander Gerst im Rahmen seiner Mission an der ISS: Der Start war im Mai 2014.

Eröffnung des neuen Nationalparks Schwarzwald

Nach jahrelanger, regional und lokal kontroverser Diskussion ist am 3. Mai 2014 offiziell der Nationalpark Schwarzwald eingeweiht worden. Der neue Nationalpark Schwarzwald hat eine Größe von ca. 10.000 ha und befindet sich auf den Höhen des Nordschwarzwaldes östlich von Baden-Baden. Aufgrund vieler Bedenken und Einsprüche der anliegenden Kommunen ist er in einen nördlichen, kleineren (“Hoher Ochsenkopf”, ca. 2.500 ha)  und einen südlichen, größeren Bereich (“Ruhestein”, ca. 7.500 ha) aufgeteilt. Ein Informationszentrum befindet sich am Ruhestein: Nationalpark Schwarzwald Schwarzwaldhochstraße 2 77880 Seebach Telefon 07449 910 20 E-Mail info@nlp.bwl.de www.schwarzwald-nationalpark.de Ein Besuch im Nationalpark unter Führung eines Rangers bietet sich im Rahmen des Geographieunterrichts als außerschulischer Lernort an. Allgemeine Literatur: Verband Deutscher Schulgeographen e.V. in Zusammenarbeit mit der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL): Naturlandschaften. Eine Handreichung  – nicht nur – für den Geographie-Unterricht. Bretten 2012 = Schriften des Verbandes Deutscher Schulgeographen e.V., Heft 10. Das Heft ist erhältich beim Verband Deutscher Schulgeographen e.V. per E-Mail (kostenfrei)

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Bundesumweltwettbewerb 2015

Die Teilnahme am Bundesumweltwettbewerb 2015 ist ausgeschrieben. Der Bundesumweltwettbewerb wird vom VDSG unterstützt. Für die beste geographische Arbeit hat der VDSG einen Sonderpreis gestiftet. Informationen bei BUW Geschäftsstelle Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik Universität Olshausenstraße 62 24118 Kiel buw@ipn.uni-kiel.de www.bundesumweltwettbewerb.de

BUW-Banner2015______________________________________________________________

Innovationspreis für Schulgeographie 2015

12. September 2014
Im Namen der Professor Dr. Frithjof Voss-Stiftung für Geographie ruft der Verband Deutscher Schulgeographen e.V. auf zur Bewerbung um den Innovationspreis für Schulgeographie 2015

Der Preis soll eine Schule auszeichnen, die sich in engagierter Weise und nachhaltig für die Förderung wissenschaftsnaher geographischer Bildung einsetzt. Ausgezeichnet werden nicht Einzelpersonen, sondern es soll eine Schule im Ganzen prämiert werden, die sich in besonderer Weise geographischer Bildung und Nachhaltigkeitserziehung verpflichtet sieht. Widergespiegelt werden sollten Unterricht und schulische Arbeit, die in möglichst vielfacher und vielfältiger Weise Schülerinnen und Schülern, aber auch Eltern und schulischer Öffentlichkeit die Bedeutung der Geographie für die Bewerkstelligung  gegenwärtiger und zukünftiger Aufgaben verdeutlicht. Neben dem Einsatz von traditionellen und/oder modernen Unterrichts-methoden und Unterrichtsverfahren kann dieses u.a. auch erfolgen durch die Einbeziehung von freiwilligen Initiativen an der jeweiligen Schule, ebenso wie durch Arbeitsgemeinschaften, Wahl- oder Projektkurse. Die Ergebnisse all dieser Bemühungen sollten für die gesamte Schulgemeinschaft verständlich aufbereitet werden und ohne große Schwierigkeiten wahrnehmbar sein. Schulen, die sich in dieser Weise geographisch positioniert und exponiert sehen, sind herzlich gebeten, sich um den Innovationspreis zu bewerben. Erforderlich ist dazu eine Dokumentation, aus der bisherige Aktivitäten im zuvor dargelegten Sinne ersichtlich sind und künftige Vorhaben nachvollziehbar werden. Der auszuzeichnenden Schule winken ein gut dotierter Geldpreis zur Unterstützung weiterer Vorhaben und als sichtbare Anerkennung eine dauerhaft verbleibende Plakette sowie die künstlerisch hochrangige Statuette der „Schönen Gaia“ als Leihgabe im mobilen Schaukasten für die Dauer von wenigstens zwei Jahren (mehr Informationen HIER.) Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an: Verband Deutscher Schulgeographen e.V. 1. Schriftführer Jürgen Neumann Am Waddenberg 29, 41515 Grevenbroich

Bericht von der Geographie-Weltolympiade 2014 in Krakau

 

Team Germany erfolgreich von der
11. iGeo aus Kraków zurückgekehrt

Erstmals kehrten alle deutschen Teilnehmer mit Medaillen von einer iGeo zurück. Vom 19. bis 24. August 2014 fand die 11. Weltolympiade Geographie in Kraków, in unserem Nachbarland statt. Schon vorher zeichnete sich ab, dass wir leistungsmäßig ein sehr ausgeglichenes und starkes Team mit hohem Anspruch nach Polen schicken. Die Teilnahme am Trainingslager im April dieses Jahres in Leipzig verriet ein hohes Niveau unserer Olympioniken und ließ auf ein sehr gutes Ergebnis hoffen.

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Das deutsche Team bei der Geographie-Olympiade in Kraków (von links) Kerstin Bräuer (SAC, Teamleaderin), Lukas Burghardt (HES, Bronzemedaille), Robert Latka (THU, Silbermedaille), Jana Frenzel (BER, Silbermedaille), Konstantin Hierl (SAC, Silbermedaille), Wolfgang Gerber (SAC, Teamleader).

Nach dem Schreiben mehrerer physio- und humangeographischer Klausuren, einer zweitätigen Fieldwork-Tätigkeit mit Kartierungs- und Planungsaufgaben sowie einem Multimediatest war die Spannung bis zur Medaillenvergabe groß. Lukas Burghardt aus Hamburg errang für die Deutschland eine Bronzemedaille, Jana Frenzel aus Berlin, Robert Latka aus Weimar und Konstantin Hierl aus Leipzig Silbermedaillen. Das ergab in der Mannschaftswertung Rang 6 von 36 Teams. Jana war in der Wertung des Fieldwork-Wettbewerbes sogar die Drittbeste unter allen 144 Teilnehmern in der Welt.

Diese Resultate zeigen, dass die deutschen Schüler zu den Besten der Welt im Fach Geographie zählen. Das zeugt wiederum davon, dass in den Schulen eine solide Arbeit von den Geographielehrerinnen und -lehrern geleistet wird, aber auch von den Englischlehrern, denn die gesamte Olympiade findet in englischer Sprache statt. Da merkt man kaum einen Unterschied zu den Nativspeakern.

Die Tage in Kraków und auf dem anschließenden Fieldtrip durch Polen waren geprägt von einem sehr guten Verhältnis der „Students“ und ihrer Teambetreuer. Es wurden viele internationale Freundschaften geschlossen. Eine besonders gute Atmosphäre herrschte auch im deutschen Team. Es wurde viel gescherzt und gelacht. Auf der Heimreise überreichten die Schüler ihren beiden „Teamleadern“, Frau Kerstin Bräuer und Herrn Wolfgang Gerber (beide aus Leipzig), einen tollen Bildband über Polen mit persönlichen Widmungen und Dankesworten.

Ein großes Dankeschön geht an alle Lehrerinnen und Lehrer, an die Landesbeauftragten der Bundesländer , an das iGeo-Aufgaben-Team und an die Sponsoren (DGfG, VDSG, Klett Schulbuchverlag, Westermann Schulbuchverlag, Deutsche Bank Leipzig-West), die zum Gelingen des nationalen Wettbewerbes „Janus iGeo-Competition Deutschland“ und zum Erfolg auf der iGeo beigetragen haben.

Im Sommer/ Herbst 2015 beginnt der nächste nationale Wettbewerb. Auf der Homepage und in den Mitteilungsheften der Landesverbände des VDSG finden Sie dazu im Frühjahr 2015 die Informationen. Dann werden die Schülerinnen und Schüler in Deutschland gesucht, die unser Land bei der 12. iGeo in Peking vertreten werden. Bereiten Sie Ihre Schülerinnen und Schüler darauf vor und nehmen Sie an den Wettkämpfen teil.

Gutes Gelingen wünscht

Dr. Wolfgang Gerber

(2. Vorsitzender des VDSG)