Innovationspreis

 Der

„Innovationspreis für Schulgeographie“

wird von der

Professor Dr. Frithjof Voss-Stiftung

seit 2003 alle zwei Jahre vergeben.

Er zeichnet eine Schule aus, die sich in herausragender Weise und langfristig für die  Förderung wissenschaftsnaher geographischer Bildung   einsetzt. Ausgezeichnet werden nicht Einzelpersönlichkeiten. Der Preis besteht neben einer  Dotation für den weiteren Ausbau der Geographieabteilung aus der Überlassung einer Statuette für die nächsten zwei Jahre sowie dem Prädikat „Profilschule Geographie“. Diese Bezeichnung ist auf eine Bronzetafel graviert, die bei der Schule bleibt.

"Die Schöne Gaia" - Statuette für die mit dem Innovationspreis für Schulgeogaphie ausgezeichnete Schule.

“Die Schöne Gaia” – Statuette für die mit dem Innovationspreis für Schulgeographie ausgezeichnete Schule.

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Ausschreibung für die Bewerbung um den Innovationspreis für Schulgeographie 2017 HIER

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Der Innovationspreis für Schulgeographie der Prof. Dr. Frithjof Voss-Stiftung 2015 wird dem Evangelischen Paul-Distelbarth-Gymnasium in Obersulm (Baden-Württemberg) zuerkannt.

Die auszuzeichnende Schule zeigt sich im Ganzen der Nachhaltigkeitserziehung verpflichtet, bietet das Fach Erdkunde in allen Jahrgangsstufen an und führt v.a. Projekte in allen Jahrgangsstufen durch, die sich mit dem Einklang von Wirtschaft und Natur, einem zentralen Anliegen der Schulgeographie, auseinandersetzen. Die Bewerbung der Schule für den Innovationspreis stellt somit zu Recht das „Projekt am Michelpark“ in besonderer Weise heraus. Dieses Projekt symbolisiert die außergewöhnliche Innovationsbereitschaft der Schule, fachübergreifend und fächerverbindend zentrale geographische Inhalte, insbesondere grundlegende geographische Arbeitsweisen im Rahmen nachhaltiger Entwicklung ihrer Schülerschaft anzubieten. Dabei wird das schülerorientierte „Lernen durch Lehren“ sachförderlich verfolgt und in den Kontext allgemeinbildender schulischer Arbeit gestellt. Zudem wird durch die Dokumentation in der Schulbibliothek der Gedanke des zukunftsorientierten Handelns nachdrücklich aufgegriffen. Nicht nur, dass die gesamte Schule hier in eine raumgestaltende Arbeit einbezogen wird, das Projekt verzahnt sich auch auf lokaler und regionaler Ebene. Dabei wird es nicht nur wissenschaftlich begleitet, sondern bindet auch kommunale, raumordnerische und naturschutzorientierte Institutionen in die Projektarbeit ein. Das schulische  „Projekt am Michelpark“  wird somit auch zu einem Ereignis der gesamten Stadt und ihrer Region. In dieser Weise vermittelt es den Lernenden einen gleichermaßen vorwissenschaftlichen Einstieg in natur- und kulturräumliche Gestaltung wie auch Einblicke in politisch kommunale Strukturen. In der Verzahnung mit weiteren schulischen Fächern, z. B. Kunst und Musik, und in der weiterführenden Organisation des Projektes zeigt sich eine äußerst lebendige, lebensnahe, ganzheitlich ausgerichtete Bildungsphilosophie der Schule. Die Erziehung zur Nachhaltigkeit wird durch das zentral verankerte Projekt und seine geographisch relevanten Implikationen in vorbildlicher Weise verfolgt. Damit weckt das Paul-Distelbarth-Gymnasium auch das Interesse für die vielfältigen Inhalte der Geographie und dies nicht nur bei der Schülerschaft, sondern auch in der Bevölkerung des Schulstandortes.

17.9.2015: Erdbeben in Chile

Starkbeben in Chile und Tsunami

17.09.2015|Potsdam: Das sehr starke Erdbeben in den Abendstunden des 16.9.2015 (Lokalzeit) traf mit einer Magnitude von 8,2 einen Teil der chilenischen Küste, der zum letzten Mal am 6.4.1943 mit fast derselben Magnitude gebebt hatte. Über die Opferzahlen und Schäden sind die Informationen noch sehr unvollständig. Es scheint aber, dass das Beben vergleichsweise glimpflich abgelaufen ist, unter anderem auch deshalb, weil die Warnungen der Wissenschaft ernst genommen wurden.

Die Nazca-Platte, ein Teil der pazifischen Erdkruste, schiebt sich entlang  der südamerikanischen Küste mit einer Geschwindigkeit von etwa 68 mm pro Jahr unter den Kontinent. Das wiederholte Verhaken und Brechen an der Grenzfläche zwischen den beiden Platten steuert diesen Prozess seit mehreren 100 Millionen Jahren. Erst 2010 hatte wenig weiter südlich der aktuellen Bruchstelle, vor der zweitgrößten chilenischen Stadt Concepcion, ein Erdbeben stattgefunden, das mit seiner Magnitude 8,8 zu den fünf stärksten Erdbeben seit dem Beginn der seismologischen Aufzeichnungen zählt. Als Folge dieses Ereignisses, das über 500 Todesopfer vor allem als Folge des dabei verursachten Tsunami forderte,  hatte der chilenische Staat begonnen, ein landesweites Netz von seismologischen und GPS-Stationen aufzubauen. Pate stand hier dabei das in gemeinsamer Arbeit mit dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und französischen Partnern aufgebaute Erdbebenobservatorium IPOC in Nordchile (ipoc-network.org). „Dieses hat zum Ziel, neue Beobachtungstechnologien zu erproben und Erdbeben- sowie Vulkanprozesse zu erforschen“, sagt dazu Professor Onno Oncken (GFZ). „Der dort entwickelten Typ einer Beobachtungs- und Messstation diente als ‚Blaupause‘ für ein Netz, das inzwischen nahezu die gesamte chilenische Küste mit einer Länge von 4000 Kilometern abdeckt.“

Dieses Observatoriensystem, das von einer eigens dazu neu gegründeten staatlichen Organisation betrieben wird, konnte nun erstmals seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Das aktuelle Erdbeben triggerte einen Tsunami, vor dem sehr rasch erfolgreich gewarnt werden konnte. Die zu erwartende Höhe von drei bis vier Metern über Normalnull ist an mehreren Küstenstationen beobachtet worden, Teile der Innenstadt von Coquimbo, der größten Stadt dieses Küstenabschnitts nördlich von Valparaiso sind überflutet. Die Opferzahlen sind so knapp nach einem Ereignis zwar noch nicht bekannt , doch kann man schon jetzt davon ausgehen, dass das chilenische Tsunami-Frühwarnsystem erfolgreich funktioniert hat und die Evakuierung von der Bevölkerung erfolgreich umgesetzt wurde.

Eine Abb. zur Modellierung des Tsunami-Ausbreitung im östlichen Pazifik finden Sie hier:

http://www.gfz-potsdam.de/medien-kommunikation/mediathek/bildarchiv/erdbeben-in-chile/

Abb. und Information zu Lage und Stärke des Hauptbebens: http://geofon.gfz-potsdam.de/eqinfo/event.php?id=gfz2015sfdd

Nachbebenaktivität: http://geofon.gfz-potsdam.de/eqinfo/list.php

Wie verhalte ich michbei Starkbeben und Tsunami? http://www.gfz-potsdam.de/medien-kommunikation/aktuelle-erdbebeninformationen/


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Franz Ossing

Helmholtz Centre Potsdam
GFZ German Research Centre for Geosciences
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Wettbewerb “Diercke iGeo” – Aktuelles

Logo iGeo

Aktuell 18. Januar 2017:
Verzeichnis der Landesbeauftragten für den Wettbewerb “Diercke iGeo” 2017 HIER

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Deutsches Team bei der iGeo 2016 in Peking sehr erfolgreich
(sr) Von der IGeo 2016 (16-22. August) kehrten alle vier Teilnehmer mit einer Medaille aus Peking zurück. Herzlichen Glückwunsch für die tollen Einzelleistungen und das hervorragendes Mannschaftsergebnis!
+ Offizieller Bericht von Dr. Wolfgang Gerber HIER
+ Eindrücke von Sebastian Bürger (Silbermedaillen-Gewinner) HIER
+ Photos:
Die Teilnehmer mit den Medaillen: v.l.n.r.: Wolfgang Gerber (Teamleader, Sachsen), Pascal Semper (Sachsen), Samuel Höing (Niedersachsen), Sebastian Bürger (Sachsen), Max Wiest (Sachsen-Anhalt), Christoph Zwißler (Teamleader, Sachsen) (Photo: Hana Parizkova):  (HIER) und vor der der Skyline Shanghais: v.l.n.r.: Christoph Zwißler (Teamleader, Sachsen), Sebastian Bürger (Sachsen), Max Wiest (Sachsen-Anhalt), Samuel Höing (Niedersachsen), Pascal Semper(Sachsen), Wolfgang Gerber (Teamleader, Sachsen) (Photo: Niels Sevens) (HIER)

 

 

 

 

DierckeWISSEN – der Geographiewettbewerb in Deutschland

Geschichte des Geographiewettbewerbs DierckeWISSEN in Deutschland
vormals: GeoWissen / GEOGRAPHIE WISSEN / NATIONAL GEOGRAPHIC WISSEN

Im Auftrage des Gesamtvorstandes des VDSG wurden in den Jahren 1998 und 1999 vom Landesverband Bayern im VDSG nach dem Vorbild des Wettbewerbs der National Geographic Society der USA Geography Bee die Wettbewerbe GeoWissen1998 und GeoWissen1999  als Probeläufe durchgeführt.

Auf der Grundlage der Erfahrungen mit den Probeläufen sollte der Wettbewerb ab dem Jahr 2000 dann bundesweit vom VDSG durchgeführt werden. Mit Abschluss des Wettbewerbes 1999 in Langenzenn wurde die Verantwortung für die Durchführung von GeoWissen wie vorgesehen und entsprechend dem Beschluss des VDSG-Gesamtvorstands in Regensburg 1998 vom Landesverband Bayern an den Gesamtverband VDSG übergeben. Sogleich liefen durch den Geschäftsführenden Vorstand die Vorbereitungen für den Wettbewerb GeoWissen2000 an. Der VDSG fand bald zur Vorbereitung von GeoWissen2000 Partner, die logistische und finanzielle Unterstützung zusagten. Die Ausschreibung des Wettbewerbs wurde mit Redaktionsschluss Juni 1999 für die Herbstausgabe von Epiphyt vorgesehen.

Inzwischen hatte im Frühjahr 1999 der Hamburger Verlag Gruner&Jahr (zusammen mit anderen) die Lizenz zur Herausgabe des Magazins National Geographic Deutschland erworben. Verbunden damit waren die Lizenz und der Auftrag, den Wettbewerb Geography Bee auf nationaler Ebene durchzuführen. Die Suche nach möglichen Ansprechpartnern führte Gruner&Jahr/National Geographic Deutschland zur Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) und zum 1. Vorsitzenden des Landesverbandes Niedersachsen im Verband Deutscher Schulgeographen, ohne dass zunächst von NGD erkannt worden wäre, dass beide Organisationen verbunden waren.

An einem ersten Gespräch zwischen NGD und der DGfG über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen NGD und der deutschen Geographie am 11. Mai 1999 in Hamburg nahm der 2. Vorsitzende des VDSG, Dr. Frank-M. Czapek, teil. In dieser Besprechung erfuhr NGD von dem Geographiewettbewerb GeoWissen des VDSG. Herr Dr. Czapek informierte unverzüglich den 1. Vorsitzenden Herrn Dr. Schallhorn, der seinerseits Kontakt mit NGD aufnahmen und Informationen über den gerade abgeschlossenen Wettbewerb GeoWissen1999 an NGD übermittelte.

Am 4. Juni 1999 kam es zu einem ersten persönlichen Kontakt zwischen dem VDSG (1. Vorsitzender Dr. Schallhorn und 2. Vorsitzender Dr. Czapek) und Vertretern von NGD in Hannover, in dem das weitere Procedere eines gemeinsam durchzuführenden Geographie-Schülerwettbewerbes in Deutschland abgesprochen wurde. NGD und VDSG kamen schließlich überein, den Wettbewerb unter dem Namen GEOGRAPHIE WISSEN partnerschaftlich durchzuführen.

Der VDSG sagte auf Wunsch von NGD zu, sowohl die weitere eigenständige Vorbereitung des Geographiewettbewerbs GeoWissen2000 als auch die selbstständige Suche nach weiteren Partnern zunächst ruhen zu lassen. Am 5. August 1999 wurde die „Arbeitsgruppe GEOGRAPHIE WISSEN“ konstitutiert, die die Aufgabe erhielt und übernahm, die Fragen für den Wettbewerb zu erstellen.

Auf der Grundlage weiterer intensiver Kontakte zwischen NGD und VDSG wurden seitdem jährlich die Wettbewerbe GEOGRAPHIE WISSEN – heute: NATIONAL GEOGRAPHIC WISSEN – erfolgreich durchgeführt.  Seit dem Wettbewerbsjahr 2006 ist als Partner Westermann DIERCKE dabei.

Die Absprache zwischen allen Partnern sieht vor, dass die Logistik und der Bundeswettbewerb von National Geographic Deutschland und Westermann DIERCKE durchgeführt werden. Die inhaltliche Ausgestaltung (Fragen auf allen Ebenen) liegt beim VDSG, der dazu eine Arbeitsgruppe berufen hat.

Im Jahr 2011 beendeteNational Geographic Deutschland sein Engagement für den Wettbewerb. Der Westermann-Verlag übernahm fortan die gesamte Logistik und die Ausrichtung des Bundesfinales, der VDSG leistet weiterhin die inhaltliche Gestaltung des Wettbewerbs, der seit 2012 den Titel DierckeWISSEN trägt.

Mit einer Beteiligung von mehr als 300 000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 10 und einer zusätzlichen Beteiligung Tausender Schülerinnen und Schüler im Junior-Wettbewerb der Klassen 5 und 6 ist DierckeWISSEN einer der teilnehmerstärksten Schüler-Wettbewerbe in Deutschland.

Seit 2007 nehmen auch Schülerinnen und Schüler der deutschen Schulen im Ausland an dem Wettbewerb teil. 2015 siegte erstmals der Sieger aller Auslandsschulen auch im Bundesfinale, das von den 16 Landessiegern und dem Sieger der deutschen Schulen im Ausland bestritten wird.

Jugend forscht

Jugend forscht ist der einer der renommiertesten naturwissenschaftlichen Wettbewerbe in Deutschland. Er wird jährlich von der Stiftung Jugend forscht mit Unterstützung zahlreicher Institutionen veranstaltet. Anmeldeschluss für die Teilnahme ist jeweils der 30. November des Vorjahres. Informationen HIER

Der Verband Deutscher Schulgeographen e.V. hat in der Kategorie “Geo- und Raumwissenschaften” einen Sonderpreis für die beste geographische Arbeit aus dem Schulbereich gestiftet (1000 Euro).

jufo_logo________________________________________
Jugend forscht – Wettbewerb 2017
HIER
Jugend forscht – Wettbewerb 2016 HIER
Jugend forscht – Wettbewerb 2015
HIER

 

Exkursionsangebot für Polarlehrer

Exkursion für Polarlehrer vor der
26. Internationalen Polartagung der
Deutschen Gesellschaft für Polarforschung
München, 6. bis 11. September 2015
Im Vorfeld der Polartagung wird eine Gletscher-Exkursion für Lehrer angeboten:
Schlatenkees, Venedigergruppe:
  • Übernachtung im Berggasthaus Innergschlöss (Venedigerhaus)
  • Voraussetzung: Berggewohnheit wegen steilem Anstieg
  • Vorteile: Neue Ergebnisse zur nacheiszeitlichen Gletschergeschichte, kein touristischer Rummelplatz
  • Maximal 15 Teilnehmer
  • Termin: Fr 04.09. Anreise, Sa/So 05./06.09. Gletscherexkursion, Sonntagnachmittags Abreise nach München
  • Kosten: Venedigerhaus 2 Übernachtungen HP 90,00 € im Doppelzimmer, nur mit Frühstück 54,00 €. Taxi return 9,00 €. Plus Getränke, plus Vesper. Anreise von Deutschland mit Privat-PKW angedacht (4 Plätze bereits ab Würzburg vorhanden, 460 km oneway)
  • Bei Neuschnee bis 2000 m NN muss die Exkursion abgesagt werden
Organisation: Steven Michelbach (Bad Mergentheim)
Exkursionsleitung vor Ort: Prof. Dr. Gernot Patzelt (Innsbruck)
Anmeldung bis30. Juni 2015

bei Steven Michelbach:

S.M.Michelbach@t-online.de

Bitte auch in cc an: rainer.lehmann@gmx.net
Ergänzung 11. August 2015:

Liebe Polarfreunde,

das Programm liegt nun vor, es werden wieder sehr interssante Sessions angeboten, z.B. “Biodiversität, Verbreitung und Nahrungsnetze”,  “Meereis im Klimasystem” oder im DFG Schwerpunktprogramm Antarktisforschung, Kolloquium: “Dynamics of climate system components”. Sehr zu empfehlen ist sicher auch der Abendvortrag von Wilfried Haeberli: “Eisiges Hochgebirge im Klimawandel”. Ich werde leider nur am Montag und Dienstag anwesend sein können, dann muss ich in die Schule zurück. Monika Kallfelz wird am Montagvormittag noch einen Vortrag mit dem Titel “Von schwimmenden Strohhalmen und ihren Tücken” halten, der bisher nicht im Programm steht. Am Dienstag 18.00 – 19.00 h haben wir eine Arbeitskreissitzung (s. Anhang).
Die Anmeldung ohne Präsentation (Vortrag, Poster) ist noch kurzfristig möglich bei Christoph Mayer oder Sarah Nägele (Christoph.Mayer@lrz.badw-muenchen.de, Sarah.Naegele@keg.badw.de) und kann auch noch im Tagungsbüro erfolgen. Die eintägige Teilnahme kostet 45,00 € für Lehrer.
Die DGP unterstützt die teilnehmenden Lehrer bedankenswerterweise mit einer Reiskosten-Beihilfe!
Ich freue mich auf ein Teffen mit Ihnen in München,
herzliche Grüße,
Ihr
Rainer Lehmann

DIERCKE Wissen – Finale am 12. Juni 2015 in Braunschweig

DW Finale2015

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Schüler aus Lissabon wird deutscher Geografie-Meister

Beitrag aus “Die Welt”

DW 2015

Foto: dpa

Braunschweig – Ein Schüler der Deutschen Schule in Lissabon ist am Freitag Sieger des diesjährigen Diercke Geografie-Wettbewerbs in Braunschweig geworden. Der 14-jährige Dennis Gleich kannte sich bei den Fragen zu Hauptstädten, geologischen Fachbegriffen und Klimadiagrammen am besten aus. Den zweiten Platz belegte der 15-jährige Felix Lochmann aus Meißen, gefolgt von dem ebenfalls 15-jährigen Tim Schröder aus Hildesheim. Das teilte der Veranstalter am Freitag mit.

Die drei Besten sollen Deutschland bei den Weltmeisterschaften in Peking 2016 vertreten. Das Bundesfinale des «Diercke Wissen»-Wettbewerbs veranstalten unter anderem der Westermann-Verlag, das Auswärtige Amt und der Verband Deutscher Schulgeographen. Rund 300 000 Schüler der Klassen 7 bis 10 der weiterführenden Schulen hatten nach Angaben des Verlags 2015 mitgemacht. Der Wettbewerb findet jedes Jahr statt.

12.6.2015

 

Publikationen zur aktuellen Bildungsdebatte

  • Bank, Volker (Hrsg.): Vom Wert der Bildung. Bildungsökonomie in wirtschaftspädagogischer Perspektive neu gedacht. Bern, Stuttgart, Wien 2005
  • Binswanger, Matthias: Sinnlose Wettbewerbe. Freiburg 2010
  • Bröckling, Ulrich / Krasmann, Susanne / Lemke, Thomas (Hrsg.): Das Glossar der Gegenwart. Frankfurt 2004
  • Dzierzbicka, Agnieszka / Schirlbauer, Alfred (Hrsg.): Pädagogische Glossar der Gegenwart. Von Autonomie bis Wissensmanagement. Wien 2006
  • Frost, Ursula (Hrsg.): Unternehmen Bildung. Die Frankfurter Einsprüche und Kontroversen zur aktuellen Bildungsreform. Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik. Sonderheft. Paderborn 2006
  • Frost, Ursula/Rieger-Ladich, Markus (Hrsg.): Demokratie setzt aus: Gegen die sanfte Liquidation einer politischen Lebensform. Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik. Sonderheft. Paderborn 2013
  • Giesecke, Hermann: Pädagogik — quo vadis? Ein Essay über Bildung im Kapitalismus. Weinheim 2009
  • Gruschka, Andreas (2004): Empirische Bildungsforschung – das muss keineswegs, aber es kann die Erforschung von Bildungsprozessen bedeuten. In Pädagogische Korrespondenz 32 / Sommer 2004, S. 5 – 35
  • Gruschka, Andreas: Pädagogische Forschung als Erforschung der Pädagogik. Eine Grundlegung. Opladen / Berlin / Farmington Hills 2011
  • Gruschka, Andreas: Verstehen lernen. Ein Plädoyer für guten Unterricht. Stuttgart 2011
  • Jahnke, Thomas / Meyerhöfer, Wolfram (Hrsg.): PISA & Co. Kritik eines Programms. Hildesheim / Berlin 2006
  • Knobloch, Clemens: Wir sind doch nicht blöd! Die unternehmerische Hochschule. Münster 2010
  • Krautz, Jochen: Ware Bildung. Schule und Universität unter dem Diktat der Ökonomie. Kreuzlingen, München 2007
  • Krijnen, Christian/Lorenz, Chris/Umlauf, Joachim (Hrsg.): Wahrheit oder Gewinn? Über die Ökonomisierung von Universität und Wissenschaft. Würzburg 2011
  • Ladenthin, Volker: Zukunft und Bildung. Entwürfe und Kritiken. Frankfurt/M. 2004
  • Philosophie der Bildung : eine Zeitreise von den Vorsokratikern bis zur Postmoderne / hrsg. von Volker Ladenthin , Bonn, 2007
  • Liessmann, Konrad Paul: Theorie der Unbildung. Wien 2006
  • Lohmann, Ingrid u. a. (Hrsg.): Schöne neue Bildung. Zur Kritik der Universität der Gegenwart. Bielefeld 2011
  • Maset, Pierangelo: Wörterbuch des technokratischen Unmenschen. Stuttgart 2013
  • Münch, Richard: Globale Eliten, lokale Autoritäten. Bildung und Wissenschaft unter dem Regime von PISA, McKinsey & Co. Frankfurt 2009
  • Ötsch, Walter Otto: Mythos Markt. Marktradikale Propaganda und ökonomische Theorie. Marburg 2009
  • Pongratz, Ludwig A.: Bildung im Bermudadreieck. Bologna – Lissabon – Berlin. Eine Kritik der Bildungsreform. Paderborn 2009
  • Ravitch, Diane: The Death and Life of the Great American School System. How Testing and Choice Are Undermining Education. New York 2010
  • Reichenbach, Roland: Für die Schule lernen wir. Plädoyer für eine gewöhnliche Institution. Seelze 2013
  • Reißland, M./Borst, E./Bernhard, Armin: Die Wiedergewinnung des Pädagogischen. Hohengehren 2010
  • Rekus, Jürgen (Hrsg.): Allgemeine Pädagogik am Beginn ihrer Epoche – Restarting Philosophy of Education. Frankfurt/M. 2012
  • Rittelmeyer, Christian: Kindheit in Bedrängnis: Zwischen Kulturindustrie und technokratischer Bildungsreform, Stuttgart 2007
  • Scholz, Christian/Stein, Volker (Hrsg.): Bologna-Schwarzbuch. Deutscher Hochschulverband, Bonn 2009
  • Thielemann, Ulrich: System Error. Warum der freie Markt zur Unfreiheit führt. 2. Auflage. Frankfurt/Main 2009
  • Wernicke, Jens/Bultmann, Torsten (Hrsg.): Netzwerk der Macht – Bertelsmann. Der medial-politische Komplex aus Gütersloh. Marburg 2007

Quelle: Gesellschaft für Bildung und Wissen

Jugend forscht 2015 – Sonderpreis der DGfG

Den Sonderpreis der DGfG beim Bundeswettbewerb “Jugend forscht” vom 26. bis 30. Mai 2015 in Ludiwgshafen (1000 Euro und Besuch des Deutschen Kongresses für Geographie in Berlin) erhielten

Oliver Engels (17 Jahre)
Simon Jerg (17 Jahre)
Yannick Reuter (17 Jahre),

Maria-von-Linden-Gymnasium in Calw (Baden-Württemberg), für ihre Arbeit mit dem Titel

“Flutversuche. Beurteilung des Gefährdungspotentials für Hochwasser”.

Im Mai 2009 erlebte Gechingen ein außergewöhnliches Hochwasser: Während eines Wolkenbruchs strömte das Wasser aus drei Tälern in den  Ort und staute sich dort an einer Engstelle. Hohe Sachschäden waren die Folge. Oliver Engels, Simon Jerg und Yannick Reuter fragten sich, welche Bedingungen zu einem solchen Hochwasser führen. Sie untersuchten an vielen Standorten den Boden, ermittelten, wie schnell das Wasser versickert und welche Mengen der Untergrund aufnehmen kann. Zudem bauten sie ein Geländemodell, an dem sie Hochwasser simulierten. Das Ergebnis der Jungforscher: Hat es mehr als 250 Liter pro Quadratmeter geregnet, ist der Boden gesättigt. Und wenn dann abermals 19 Liter pro Stunde fallen, kommt es zur Überschwemmung – eine erfreulicherweise seltene Konstellation.

Aus: Jugend forscht. Preisträger 2015. S. 11.

Jugend forscht 2015 – Sonderpreis des VDSG

Großer Erfolg für Jungforscher-Team aus Hamburg

Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit und Sonderpreis des VDSG für die Analyse eines Fossilfundes

Bericht von Volker Huntemann

Beim Bundesfinale 2015 von Jugend forscht in Ludwigshafen, das gemeinsam vom Bundespatenunternehmen BASF (150jähriges Bestehen) und der Stiftung Jugend forscht e.V. in Ludwigshafen ausgerichtet wurde, ging der Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographen (VDSG) an Florentine Mostaghimi-Gomi und Ole Keim (beide Hamburg) mit ihrer Arbeit „Pygmy Hippopotamus – Analyse eines Fossilfundes in Sedimenten des Mittleren Miozäns in Westzypern“.  Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich für eine herausragende Arbeit aus dem Bereich des geowissenschaftlichen Unterrichts vergeben. Die beiden Preisträger wurden zusätzlich zum Deutschen Geographentag 2015 in Berlin eingeladen.

JuFo 2015 Sieger VDSGFlorentine Mostaghimi-Gomi und Ole Keim an ihrem Stand beim Bundesfinale in Ludwigshafen. (Photo: V. Huntemann)

Die Insel Zypern ist entstanden, weil die Afrikanische gegen die Eurasische Kontinentalplatte drückt. Das hatte zur Folge, dass es an dieser Stelle zu einer konstanten Hebung des Untergrundes kam. Die Meeressedimente aus der Zeit des Mittleren Miozäns (vor ca. 15 Mio. Jahren) wurden dadurch zum Teil mehrere hundert Meter über den heutigen Meeresspiegel gehoben, woraus sich gute Bedingungen für Fossiliensucher ergeben. Während einer Mittagspause im Verlauf einer Schulexkursion fanden die beiden Preisträger in Kalksteinwänden im westlichen Teil der Insel Versteinerungen, die sie als Skelettreste eines Zwergflusspferdes identifizieren konnten. Dieser erste Fund im Bereich des europäischen Kontinents könnte helfen, den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, zu dem die Säugetiere Zypern besiedelt haben.

Die Arbeit erhielt weiterhin den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit zuerkannt, denn die Jury war besonders beeindruckt, wie kenntnisreich die beiden Jungforscher ihren Fossilfund in die schwierige Fachdiskussion einordnen können. Sie lobte zudem das systematische und methodische Vorgehen, die umsichtig geführte Diskussion und die beeindruckende Beharrlichkeit, um dem wahren Alter des Fossils auf die Spur zu kommen. Dieser Ansatz hat zu neuen Forschungserkenntnissen über die Umweltgeschichte im Mittelmeerraum geführt.

Der Verband Deutscher Schulgeographen (VDSG) beglückwünscht Florentine Mostaghimi-Gomi und Ole Keim zu diesem nicht alltäglichen Erfolg einer geographischen Arbeit bei Jugend forscht!

Der VDSG ist für alle Schulformen und Bildungsbereiche die Fach- und Interessenvertretung für geographische Bildung und Nachhaltigkeitserziehung und vertritt die Ziele gegenüber der Öffentlichkeit. Er unterstützt die Entwicklung des Faches Geographie, berät in unterrichtlichen Fragen, führt Exkursionen und Fortbildungen durch und informiert über neue wissenschaftliche Entwicklungen.

Bericht über die weiteren Ergebnisse im Bereich “Geo- und Raumwissenschaften” HIER

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