Jugend forscht 2015 – Sonderpreis der DGfG

Den Sonderpreis der DGfG beim Bundeswettbewerb “Jugend forscht” vom 26. bis 30. Mai 2015 in Ludiwgshafen (1000 Euro und Besuch des Deutschen Kongresses für Geographie in Berlin) erhielten

Oliver Engels (17 Jahre)
Simon Jerg (17 Jahre)
Yannick Reuter (17 Jahre),

Maria-von-Linden-Gymnasium in Calw (Baden-Württemberg), für ihre Arbeit mit dem Titel

“Flutversuche. Beurteilung des Gefährdungspotentials für Hochwasser”.

Im Mai 2009 erlebte Gechingen ein außergewöhnliches Hochwasser: Während eines Wolkenbruchs strömte das Wasser aus drei Tälern in den  Ort und staute sich dort an einer Engstelle. Hohe Sachschäden waren die Folge. Oliver Engels, Simon Jerg und Yannick Reuter fragten sich, welche Bedingungen zu einem solchen Hochwasser führen. Sie untersuchten an vielen Standorten den Boden, ermittelten, wie schnell das Wasser versickert und welche Mengen der Untergrund aufnehmen kann. Zudem bauten sie ein Geländemodell, an dem sie Hochwasser simulierten. Das Ergebnis der Jungforscher: Hat es mehr als 250 Liter pro Quadratmeter geregnet, ist der Boden gesättigt. Und wenn dann abermals 19 Liter pro Stunde fallen, kommt es zur Überschwemmung – eine erfreulicherweise seltene Konstellation.

Aus: Jugend forscht. Preisträger 2015. S. 11.

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