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Jugend forscht 2017

Teleskop-Blick auf Luftschadstoffe bringt Tobias Gerbracht den begehrten Preis der Bundesbildungsministerin

Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit geht nach Wuppertal/Nordrhein-Westfalen

Das Bundesfinale von Jugend forscht in Erlangen 2017

Bei der diesjährigen 52. Wettbewerbsrunde wurde wieder ein großartiges Ergebnis in der Teilnehmerzahl aufgestellt: 12.4226 Jugendliche hatten sich angemeldet. Für das Bundesfinale in Erlangen qualifizierten sich dann 178 talentierte Jungforscher und Jungforscherinnen mit insgesamt 107 Projekten, wobei 11 Arbeiten aus dem Bereich Geo- und Raumwissenschaften stammten. Bei der Abschlussveranstaltung betonte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka: „Besonders gefreut hat mich, dass sich noch nie in der Geschichte von Jugend forscht so viele Mädchen beteiligt haben wie an der diesjährigen Wettbewerbsrunde. Dies ist eine wunderbare Entwicklung und beweist, dass die Naturwissenschaften keine männliche Domäne mehr sind.“

Bundessieg für die beste interdisziplinäre Arbeit
Ein weiteres Mal nach 2015 ist es den „Geos“ nun schon gelungen, einen der besonders begehrten fachgebietsübergreifenden Bundessiege zu erringen. Mit seiner Arbeit „Entwicklung einer innovatien Messvorrichtung für ein effizientes Umweltmonitoring“ wurde Tobias Gerbracht (Wuppertal) mit dem Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit der Bundesministerin für Bildung und Forschung ausgezeichnet. Beim Beginn seiner Arbeiten war es dem Jungforscher klar, dass zur Luftverschmutzung in Wuppertal bislang nur wenige Daten vorliegen. Da er das ändern wollte, baute er eine selbstentwickelte Messstation. Seine Apparatur besteht aus einer Speziallampe, die auf einen fernen Reflektor strahlt, der das Licht wiederum zu einem Teleskop sendet. Auf diese Weise legt das Licht bis zu zwei Kilometer durch die Atmosphäre zurück. Anhand des ankommenden Lichtspektrums lässt sich dann die Stickoxidkonzentration in der Luft errechnen, weil jeder Schadstoff in der Atmosphäre auf eine charakteristische Weise Licht absorbiert. Auf diesem Wege konnte der Jungforscher nachweisen, dass der NO2-Gehalt der Stadtluft in Wuppertal den EU-Grenzwert zeitweise deutlich überschreitet. Mit seinen Ergebnissen hofft er, einen Beitrag zur Debatte um den Ausbau einer Landesstraße leisten zu können. Die Jury war besonders beeindruckt von dem konsequenten Weg, den Tobias quer durch die Disziplinen Technik, Physik und Geowissenschaften eingeschlagen hat. Mit seiner Apparatur ist er in der Lage, zügig und mobil einen wichtigen Beitrag zur umweltgerechten Planung innerstädtischer Verkehrswege zu leisten.

Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographen (VDSG)
Den Sonderpreis des VDSG erhielt Lasse Keim (Hamburg) für seine Arbeit „Untersuchungen zur Rhythmizität der Ausbruchstätigkeit des Ätna“. In seiner Arbeit ging Lasse davon aus, dass der Ätna bei seinen Aus

Lasse Keim (Duisburg) erhielt den Sonderpreis des VDSG für seine Arbeit "Untersuchungen zur Rhythmizität der Ausbruchstätigeklti des Ätna" aus den Händen von Volker Huntemann (Fachreferent Schülerwettbewerbe im VDSG). Photo: Jugend forscht

Lasse Keim (Duisburg) erhielt den Sonderpreis des VDSG für seine Arbeit “Untersuchungen zur Rhythmizität der Ausbruchstätigeklti des Ätna” aus den Händen von Volker Huntemann (Fachreferent Schülerwettbewerbe im VDSG). Photo: Jugend forscht

brüchen eine gewisse Rhythmizität zeigt. Er wollte herausfinden, ob sich diese in der Zusammensetzung der Lava wiederfinden lässt. Hierfür sammelte der Jungforscher zahlreiche Gesteinsproben unterschiedlicher Epochen und untersuchte sie anschließend im Labor. Dabei entdeckte er wiederkehrende Schwankungen des Siliziumgehalts im Vulkangestein. Dieser Wert hängt von der Verweildauer des Magmas in den Tiefen des Ätna ab. Aber auch das Verhältnis von Eisenoxid und Manganoxid wies eine gewisse Periodizität auf. Der Jungforscher hofft, dass künftig aus der chemischen Zusammensetzung der Lava Rückschlüsse auf bevorstehende Aktivitäten gezogen werden können. Seine Prognose: Der Ätna befindet sich am Ende einer noch nicht abgeschlossenen Ausbruchsphase. Diese aus dem Unterricht (Exkursion nach Sizilien) erwachsene Arbeit wurde von der Jury u.a. wegen der gelungenen Arbeitsweise geschätzt und erhielt den Sonderpreis des VDSG.

Die Platzierungen im Bereich Geo- und Raumwissenschaften

Bundessieger
im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften wurde die astronomisch geprägte Arbeit „Untersuchung des Chaos-Verhaltens post-newtonscher Orbitalbewegungen“ von Maximilian Marienhagen, Toni Ringling und Aaron Wild (Erfurt). Sie gingen von der Tatsache aus, dass die Bahnen zweier Himmelskörper, die in Wechselwirkung stehen, sich mit den Newtonschen Gravitationsgesetzen berechnen lassen. Je größer die Himmelskörper sind und je schneller sie sich bewegen, um so stärker ist dann jedoch auch Einsteins Relativitätstheorie zu berücksichtigen. Die wiederum erfordert komplexe Berechnungen; aus diesem Grunde behilft man sich gerne mit sogenannten post-newtonschen Simulationen. Verhalten sich diese chaotisch, so hat bereits eine kleine Unsicherheit in den Anfangswerten große Auswirkungen auf den weiteren Bahnverlauf der Himmelskörper. Die drei Jungforscher simulierten entsprechende Systeme und konnten dabei nachweisen, unter welchen Bedingungen die Orbitalbewegungen chaotisch werden können. Die Jury war fasziniert, wie diese äußerst anspruchsvolle Aufgabe sowohl mathematisch formuliert als auch programmiert wurde. Die Jungforscher konnten u.a. auch zeigen, welche Implikationen ihre Ergebnisse für die Beobachtung von Gravitationswellen haben können.

Sternforschung hat Johannes Klatt (Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg) betrieben in seiner Arbeit „Analyse der Schwankungen der Fe-K-Alpha-Linie im System Cygnus X-1“. Cygnus X-1 ist ein System im Weltraum, das aus zwei Sternen besteht und Röntgenstrahlen aussendet. Aus astronomischen Messreihen ist bekannt, dass die von Ferne beobachtbare Wasserstoffkonzentration dieses Sternensystems unregelmäßigen Schwankungen unterliegt. Diese Beobachtung wurde von dem Jungforscher überprüft auf der Grundlage eines Datensatzes des RXTE-Satelliten aus dem Jahre 2007, denn dieser künstliche Himmelskörper ist auf Röntgenquellen spezialisiert. Damit war es Johannes Klatt möglich, die Beobachtung zu belegen. Durch statistische Analysen gelang ihm darüber hinaus der Nachweis, dass hohe Wasserstoffwerte des Doppelsterns mit einer niedrigeren Abgabe von Röntgenstrahlen durch Eisenatome einhergehen. Ein ähnlicher Effekt ist bereits vom Neutronenstern Hercules X-1 bekannt. Für diese Arbeit wurde der Jungforscher mit dem 2. Preis im Bereich Geo- und Raumwissenschaften ausgezeichnet.

Den 3. Preis erhielt Finn Lauppert von Peharnik (Erlenbach-Alsenborn/Rheinland-Pfalz) für sein Projekt „Superabsorber – Einsatz in der Landwirtschaft“. Superabsorber sind Polymere, die ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Wasser speichern können. Der Jungforscher wollte herausfinden, ob diese Kunststoffe auch dazu geeignet sind, den landwirtschaftlichen Ertrag in Trockenregionen zu steigern: Die Superabsorber werden dem Boden beigemischt, der damit mehr Wasser speichern kann. In seinen Laborversuchen fand Finn heraus, dass ein Gemisch aus Erde und Superabsorbern Flüssigkeit bis zum Vierhundertfachen des eigenen Gewichts aufnehmen kann. Bei seinen Praxisversuchen mit Bohnenkulturen stellte sich heraus, dass die Substanz Nachteile gegenüber reinem Erdboden aufweist. Aus diesem Grunde und zusätzlich wegen der noch ungeklärten ökologischen Folgen erscheint der Durchbruch des Konzepts noch weit entfernt.

Der 4. Preis ging an Mathis Harder (Neuenhagen/Brandenburg) mit der Arbeit „Bestimmung der Funktionen der Galileischen Monde zur Ermittlung astronomischer Kerngrößen“. Während 32 Nächten hat der Jungforscher über 100 Stunden lang die vier größten Jupitermonde mit einem Spiegelteleskop beobachtet und deren Positionen auf Digitalbildern dokumentiert. Mit selbst entwickelten und selbst programmierten Rechenmodellen konnte er aus den Aufnahmen nicht nur die Umlaufzeiten der Monde und deren Bahnradien ermitteln, sondern auch die Masse des Jupiters und sogar die Lichtgeschwindigkeit. Außerdem konnte er auf Basis seiner insgesamt mehr als 3000 Bilder das 3. Keplersche Gesetz experimentell belegen, das die Relation von Umlaufzeiten und Länge der Bahnradien von Himmelskörpern in einer mathematischen Formel beschreibt. Auf diese Weise konnte Mathis demonstrieren, welche vielfältigen Erkenntnisse über das Sonnensystem man durch Beobachtungen von der Erde aus gewinnen kann.

Auf Platz 5 landete Ronja Spanke (Lörrach/Baden-Württemberg) mit ihrer Arbeit „Wanderende Steine 4 – ein Vergleich des Racetrack Playa und der Laguna Altillo Chica“. Es existieren einige wenige Orte auf der Erde, an denen sich zentnerschwere Steine in einem Monat um Hunderte von Metern

Die Sonderpreisträgerin der DGfG, Ronja Spanke (Baden-Württemberg) erläutert Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und dem Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht, Dr. Sven Baszio, ihr Projekt.  Photo: V. Huntemann

Die Sonderpreisträgerin der DGfG, Ronja Spanke (Baden-Württemberg) erläutert Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und dem Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht, Dr. Sven Baszio, ihr Projekt.
Photo: V. Huntemann

weit bewegen, wobei sie teilweise lange Schleifspuren hinterlassen. Für diese Phänomene gibt es in der Fachliteratur zwei Hypothesen: Die Steine könnten sich bei starkem Sturm auf einer Mikrobenmatte bewegen, weil diese die Reibung verringert, oder die Steine driften bei leichtem Wind auf schwimmenden Eisschollen. Die Jungforscherin hat seit mehreren Jahren in Kalifornien und in Spanien nach den Ursachen für die wandernden Steine geforscht. Ausgehend von theoretischen Berechnungen und Versuchen im Windkanal gelang es ihr nachzuweisen, dass beide Hypothesen an beiden Standorten in Frage kommen. Zusätzlich zu dieser guten Platzierung wurde Ronjas Projekt auch als beste geographische Arbeit mit dem Sonderpreis der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) ausgezeichnet.

Die Wettbewerbsrunde 2018 hat bereits begonnen
Anmeldungen zur Wettbewerbsrunde 2018 (oder zu Schüler experimentieren) sind ab sofort möglich. Anmeldeschluss ist der 30. November 2017; die Einreichung der Arbeit muss dann Anfang Januar 2018 erfolgen. Nähere Informationen zum Wettbewerb 2017 und zur neuen Wettbewerbsrunde unter: Stiftung Jugend forscht e.V., Baumwall 5, 20459 Hamburg, Telefon 040/374709-0, Telefax 040/374709-99; Mailanschrift: info@jugend-forscht.de oder unter www.jugend-forscht.de .

Volker Huntemann

Fortbildungen für Geographielehrer/innen im VDSG

Fortbildungsveranstaltungen für Geographielehrer/innen

Fortbildungsveranstaltungen in den Landesverbänden des VDSG
(siehe Landesverbände)

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EXKURSIONEN

Die Landesverbände Niedersachsen und Schleswig-Holstein
bieten Landesverbandsexkursionen an.
Bitte wenden Sie sich an diese Landesverbände.

KONGRESSE
27. Deutscher Schulgeographentag Duisburg 2000
53. Deutscher Geographentag Leipzig 2001
28. Deutscher Schulgeographentag Wien 2002
54. Deutscher Geographentag Bern 2003
29. Deutscher Schulgeographentag Berlin 2004
55. Deutscher Geographentag Trier 2005
30. Deutscher Schulgeographentag Bremen 2006

Ab 2007 sind der Deutsche Schulgeographentag und der Deutsche Geographentag zum “Deutscher Geographentag – Kongress für Wissenschaft, Schule, Praxis” zu einer Veranstaltung zusammengelegt

Deutscher Geographentag 2007 Bayreuth – Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis
Deutscher Geographentag 2009 Wien – Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis
Deutscher Geographentag 2012 Köln – Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis (integriert in International Geographical Congress Cologne 2012)
Deutscher Geographentag 2013 Passau – Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis

Der “Deutsche Geographentag” wird ab 2015 unter der Bezeichnung
“Deutscher Kongress für Geographie” geführt.

Deutscher Kongress für Geographie Berlin 2015 mit
“Tag der Schulgeographie” (mehr…)
Deutscher Kongress für Geographie in Tübingen 2017 mit
“Tag der Schulgeographie” (mehr...)

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Norddeutscher Schulgeographentag
siehe unter Landesverband Niedersachsen

Stundentafeln Geographie / Erdkunde in den Bundesländern

Das Fach Geogaphie/Erdkunde ist in den Bundesländern in den Stundentafeln der Schulen völlig unterschiedlich vertreten (Stundentafeln  HIER).

Die Forderungen des Verbandes Deutscher Schulgeographen seit seiner Gründung im Jahre 1912

- mindestens Zweistündigkeit in allen Schularten und Klassenstufen
- Unterricht nur durch entsprechend ausgebildete Fachlehrer
- keine Vermengung des Faches in Fächerverbünden (siehe “Erklärung von Hannover“)
sind weitgehend nicht erfüllt.

Der 1. Vorsitzende des Verbandes nach der Wiedergründung im Jahre 1949, Julius Wagner, hat schon auf dem Deutschen Geographentag München 1948 auf die Notwendigkeit geographischen Unterrichts im Kanon der Schulfächer und geographischer Bildung hingewiesen:

“Geographische Probleme greifen heute in fast alle Fragen des Daseins. (…) Die Erdkunde ist leitendes Konzentrationsfach, das wie kein anderes Fach fähig ist, die fachliche Zersplitterung des Unterrichts im Bildungsplane zu mildern und die Bildungsarbeit zu konzentrieren und innere Beziehungen im “globus intellectualis” herzustellen.  (…) Der geographische Unterricht hat wichtige Aufgaben für die Lebensschulung zu erfüllen, den jungen Menschen politisch zu erziehen, wirtschaftlich fürs Leben vorzubereiten, soziales Verständnis zu entwickeln und ein richtiges Verhalten auch zu den fremden Völkern und Kulturen anzubahnen. (…)”

Jugend forscht 2015

Jugend forscht 2015:

Analyse eines Fossilfundes führte zum großen Erfolg

Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit und Sonderpreis des VDSG – Das Bundesfinale von Jugend forscht 2015 in Ludwigshafen

 In diesem Jahr fand das 50. Bundesfinale von Jugend forscht gemeinsam mit der BASF in Ludwigshafen statt. Für die Finalrunde hatten sich 113 Projekte qualifiziert, wovon 16 Arbeiten aus dem Bereich Geo- und Raumwissenschaften stammten. Auch in diesem Jahr wiesen die Arbeiten wieder ein äußerst breit angelegtes Forschungsspektrum, was den anwesenden Bundespräsidenten Joachim Gauck sehr beeindruckte.

Erstmals seit vielen Jahren errang eine geographische Arbeit einen der drei begehrten die Fachbereiche übergreifenden Sonderpreise – in diesem Fall den Sonderpreis der Bundeskanzlerein für die originellste Arbeit. (Siehe Bericht und Bild unten.) Er ging an Florentine Mostaghimi-Gomi und Ole Keim (Hamburg) für ihr Projekt „Pygmy Hippopotamus – Analyse eines Fossilfundes in Sedimenten des Mittleren Miozäns in Westzypern“. Die Meeressedimente aus dieser ca. 15 Mio. Jahren zurückliegenden Zeit wurden zum Teil mehrere hundert Meter über den heutigen Meeresspiegel gehoben, weil dort die Afrikanische auf die Eurasische Platte stößt. woraus sich gute Bedingungen für Fossiliensucher ergeben. Während einer Mittagspause im Verlauf einer Schulexkursion fanden die beiden Preisträger in Kalksteinwänden im westlichen Teil der Insel Versteinerungen, die sie als Skelettreste eines Zwergflusspferdes identifizieren konnten. Dieser erste Fund im Bereich des europäischen Kontinents könnte helfen, den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, zu dem die Säugetiere Zypern besiedelt haben. Die Jury war besonders beeindruckt, wie kenntnisreich die beiden Jungforscher ihren Fossilfund in die schwierige Fachdiskussion einordnen können. Sie lobte zudem das systematische und methodische Vorgehen, die umsichtig geführte Diskussion und die beeindruckende Beharrlichkeit, um dem wahren Alter des Fossils auf die Spur zu kommen. Dieser Ansatz hat zu neuen Forschungserkenntnissen über die Umweltgeschichte im Mittelmeerraum geführt. Die beiden Jungforscher erhielten zudem den Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographen (VDSG) überreicht.

Im Juni 2014 gelang es Astronomen erstmals, hochaufgelöste Bilder des noch jungen Sterns HL Tauri aufzunehmen. Der 450 Lichtjahre entfernte Himmelskörper ist von einer Scheibe aus Gas und Staub umgeben, aus der Planeten entstehen können. Von diesen Bildern wurden Patricia Asemann und Robin Heinemann (Kassel) angeregt und sie entwickelten ein computerbasiertes Verfahren, mit dem sie die Entstehung eines Planetenystems aus den Staubscheiben simulieren können. Ihre aufwendigen Simulationen zeigen auch, dass sehr große Planeten einen Zentralstern in engen Bahnen umkreisen können und wann Planeten in Zweistern-Systemen ihre stabilen Bahnen verlassen. Für Ihr Projekt „Bahndaten extrasolarer Systeme“ zur den beiden Jungforschern 1. Preis zuerkannt.

Der 2. Preis ging an Constantin Zborowska (Kerpen, Nordrhein-Westfalen) mit seiner Arbeit „Reproduktion des HR-Diagramms durch spektrale Untersuchungvon Sternen der MKK-Klassifikation“. Bei Astronomen ist das Hertzsprung-Russell-(HR-)Diagramm sehr bekannt: Werden in einem Koordinatensystem die Sterne gemäß ihrer Oberflächentemperatur und ihrer absoluten Helligkeit sortiert,so ergeben sich charakteristische Häufungen. Sterne gleichen Typs liegen dann auf einer Linie. Für die Erstellung eines solchen Diagramms sind in der Regel jedoch auwendige astronomische Geräte notwendig. Mittels geschickter Methoden gelang es Constantin Zborowska die Grundstrukturen des HR-Diagramms nachzuweisen, obwohl er nur über eine Amateurausrüstung verfügt. In seiner eigenen kleinen Sternwarte zu Hause vermaß er 65 Sterne aller wichtigen Leuchtklassen, von den sogen. Überriesen bis zu den Zwergsternen. Am Ende zeigte sein HR-Diagramm die bekannten Strukturen.

„Wärmeklau im Wohngebiet“ hatten Lukas Grosch und Julian Rühle (Quedlinburg, Sachsen-Anhalt) ihr Forschungsprojekt benannt. Ein Kühlschrank erhitzt sich auf der Rückseite, weil er die Wärme aus dem Inneren des Gerätes nach außen abgibt. Doch nicht nur zur Kälteerzeugung lässt sich dieses Verfahren nutzen, sondern auch zum Heizen. Genau dieses Prinzip wird bei den mittlerweile stark verbreiteten Wärmepumpen angewandt: Sie heizen Innenräume, indem sie den Erdboden oder die Außenluft kühlen. Die beiden Jungforscher gingen in ihrem Projekt der Frage nach, inwiefern Luftwärmepumpen das Lokalklima in einem Wohngebiet verändern. Sie berechneten Wärmebilanzen und ermittelten die Temperatur in der Umgebung einer laufenden Luftwärmepumpe. Dabei konnten konnten sie den Abkühlungseffekt ganz eindeutig nachweisen. Ihre Forderung: Nicht zu viele Luftwärmepumpen auf engem Raum installieren. Für diese Arbeit erhielten sie den 3. Preis.

Das aktuelle Thema „Beurteilung des Gefährdungspotentials für Hochwasser“ hatten Oliver Engels, Simon Jerg und Yannick Reuter (Calw, Baden-Württemberg) bearbeitet. Ausgangspunkt der Arbeit war ein außergewöhnliches Hochwasser in der Gemeinde Gechingen im Mai 2009, denn während eines Wolkenbruchs strömte das Wasser aus drei Tälern in den Ort und staute sich dort an einer Engstelle. Die drei Jungforscher fragten sich, welche Bedingungen zu einem solchen Hochwasser führen. Sie untersuchten an vielen Standorten den Boden, ermittelten, wie schnell das Wasser versickert und welche Mengen der Untergrund aufnehmen kann. Zudem bauten sie ein Geländemodell, an dem sie Hochwasser simulieren. Sie fanden heraus, dass im Fall Gechingen der Boden gesättigt ist, wenn es mehr als 250 l/m² geregtnet hat. Wenn dann nochmals 19 l/h fallen, kommt es zur Überschwemmung. Damit belegten die Jungforscher den 4. Platz und ihnen wurde zusätzlich der Sonderpreis der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) zuerkannt.

Den 5. Platz errangen Hendrik Wolter und Carl Schoeneich (Falkensee, Brandenburg) mit ihrer Arbeit „Untersuchungen zur Moosbruchheide“. Dabei handelt es sich um eine ca. 1,3 ha große Brachfläche in Falkensee, die in Teilen bebaut werden soll. Die beiden Jungforscher nahmen die Aktivitäten einer Bürgerinitiative zum Anlass, die Ökologie des Areals genauer zu untersuchen. Sie erstellten Bodenprofile, analysierten Wasser, das in kleinen Gräben fließt, und kartierten akribisch Tiere und Pflanzen, wovon eine ganze Anzahl auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen. Sie hoffen, dass damit ein Beitrag zur Rettung der Moosbruchheide geleistet werden kann.

k-JuFo2015 Teilnehmer GEO
Die Teilnehmer des Bereichs “Geo- und Raumwissenschaften” mit ihrer Jury.

Anmeldungen zur Wettbewerbsrunde 2015/16 sind ab sofort möglich; Anmeldeschluss ist der 30. November 2015. Die Einreichung der Wettbewerbsarbeit muss dann Anfang Januar 2016 erfolgen. Nähere Informationen zum Wettbewerb und zur neuen Wettbewerbsrunde unter: Stiftung Jugend forscht e.V., Baumwall 5, 20459 Hamburg, Telefon 040/374709-0, Fax 040/374709-99 oder unter www.jugend-forscht.de bzw. info@jugend-forscht.de .

In Ludwigshafen verabschiedete der Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e.V., Dr. Sven Baszio, zwei Mitglieder in der Bundesjury Geo- und Raumwissenschaften: Prof. Dr. Frauke Kraas (Köln) und Volker Huntemann (Langenzenn). Beide erhielten als Dank für die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit die Silberne Nadel der Stiftung Jugend forscht überreicht.

Volker Huntemann

Bundeskanzlerin begutachtet geographisches Forschungsprojekt

Jugend forscht-Preisträger Florentine Mostaghimi und Ole Keim (Hamburg) im Bundeskanzleramt in Berlin

 Jedes Jahr empfängt die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel – ebenso wie ihre Vorgänger – die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs „Jugend forscht“ in Berlin. Diese Veranstaltung fand am 30. September 2015 statt. Hier einige Auszüge aus der Rede der Bundeskanzlerin:

„… ich heiße Sie alle ganz herzlich im Bundeskanzleramt willkommen. Dieses Jahr ist ein ganz besonderes Jahr: natürlich zum einen, weil Sie alle einen Preis gewonnen haben – das dürfte in Ihrem Leben durchaus eine gute Rolle gespielt haben -; zum anderen, weil des Bundeswettbewerb bereits zum 50. Mal stattgefunden hat. Das ist ja doch eine gewaltige Zahl. Wenn Sie diese einmal mit Ihren eigenen Lebensjahren vergleichen, dann sehen Sie, dass schon einige Generationen vor Ihnen an diesem Wettbewerb teilgenommen haben. Beides – sowohl Ihr Erfolg als auch die Tatsache, dass „Jugend forscht“ schon 50 Jahre lang besteht – liefert gute Gründe, um einfach einmal zu gratulieren.

[…]

Jede Zeit hat ihre eigenen Herausforderungen. Daher brauchen wir immer wieder talentierte junge Menschen, die sich mit wissenschaftlicher Neugier der Dinge annehmen und überlegen, was man tun kann und wie man besser werden kann. Die Neugier stachelt ja auch an; und so ein Wettbewerb stachelt noch mehr an, weil man ja auch vorne mit dabei sein will. Das heißt also: Neugier, Know-how, Ausdauer, Fleiß und zum Teil – das wissen Sie – Liebe zu akribischer Detailarbeit gehören dazu.

Ich darf ja jedes Jahr einen Sonderpreis der Bundeskanzlerin vergeben. Den erhalten in diesem Jahr Florentine Mostaghimi-Gomi und Ole Keim vom Gymnasium Heidberg aus Hamburg. Herzlichen Glückwunsch neben all den Glückwünschen, die Sie sonst schon bekommen haben. Sie haben mit Ihrem Gymnasium eine Forschungsreise nach Zypern gemacht. Mit behördlicher Genehmigung – ganz wichtig – haben Sie sich auf die Suche nach Gesteinen und Fossilien gemacht. Und es gelang Ihnen ein besonderer Fund – und zwar versteinerte Reste eines Wirbeltiers, genauer gesagt: eines Zwergflusspferdes. Dann haben Sie sich eifrig darangemacht, dem wahren Alter dieses Fossils auf die Spur zu kommen. Und das, was Sie herausgefunden und geschlussfolgert haben, war eine kleine Sensation. Warum das so ist, werden Sie mir gleich erklären.“ […] *)

(Bild: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)

Im Monat Dezember hatten Florentine und Ole einen Termin an der Hamburger Universität, um den Zahn des Zwergflusspferdes mit wissenschaftlich gesichertem Material zu vergleichen. Dieses hat eine eindeutige Klarheit in ihren gedanklichen Strukturen gebracht. Auch wurde den beiden Jungforschern ermöglicht, durch ein spezielles Mikroskop die Kaufläche des Zahnes dreidimensional zu erfassen. Diese Technik gewährt ihnen Einblicke in Nahrung und Lebensraum des Tieres. Die exakten Ergebnisse müssen jedoch noch im Jahr 2016 mit den Wissenschaftlern vor Ort besprochen werden.

Der Verband Deutscher Schulgeographen (VDSG) und die Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG) wünschen den beiden Jungforschern weiterhin viel Erfolg!

*) Quelle: Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim Empfang der Preisträgerinnen und Preisträger des 50. Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ am 30. September 2015 in Berlin. In: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2015/09/2015-09-30-rede-bkin-jugend-forscht.html (aufgerufen 20.12.2015)

Volker Huntemann

 

Verzeichnis der “Schriften”

Der Verband Deutsher Schulgeographen gibt in unregelmäßigen Abständen Publikationen heraus, nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen. Die Schriften können – soweit verfügbar – hier bestellt werden. Bitte geben Sie die gewünschte Schrift-Nummer und Ihre Postadresse an.

Nr. 1, 1999 (aktualisiert 2001):
VDSG (Hrsg.): Satzung

Nr. 2, 1999, 2. unv. Auflage 2004:
VDSG (Hrsg.): Grundlehrplan Geographie. Ein Vorschlag.

Nr. 3, 2002:
VDSG, Landesverband Berlin (Hrsg.):
Geographie und zukunftsfähige Bildung.
CD-ROM.

Nr. 4, 1999:
Dieter Böhn, Berta Hamann:
Geowissen 1999. Dokumentation eines Wettbewerbs.
(Vergriffen)

Nr. 5, 2000:
Eberhard Schallhorn (Hrsg.): Didaktik und Schule. Dieter Richter
zum 65. Geburtstag am 18. September 2000.

Nr. 6 (noch frei)

Nr. 7, 2003:
VDSG (Hrsg.): Geowissenschaft und Globalisierung. Memorandum zur geographischen Bildung und Erziehung in Deutschland.

Nr. 8, 2005:
VDSG und Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) (Hannover) (Hrsg.): Raumplanung heute. Hintergründe, Herausforderungen, Perspektiven. Eine Handreichung (nicht nur) für den Geographie-Unterricht.

Nr. 9, 2009:
VDSG und ARL (Hrsg.): Kulturlandschaften in Geographie und Raumplanung. Eine Handreichung (nicht nur) für den Geographie-Unterricht.

Nr. 10, 2012:
VDSG und ARL (Hrsg.): Naturlandschaften. Eine Handreichung (nicht nur) für den Geographie-Unterricht.

Nr. 11, 2012:
VDSG (Hrsg.): 100 Jahre Verband Deutscher Schulgeographen. Eine Festschrift.

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Geo Innovativ

GEO INNOVATIV 2018

 Wettbewerb für neue Unterrichtsideen Geographie

Der Verband Deutscher Schulgeographen (VDSG) und der Ernst Klett Verlag schreiben zum dritten Mal für das Jahr 2018 den Wettbewerb für neue Unterrichtsideen Geographie aus. Dieser Wettbewerb richtet sich an Referendare/Referendarinnen sowie Junglehrer/-innen (max. 5 Jahre im Schuldienst).

Thema: „Globale Herausforderungen mit digitalen Medien analysieren und präsentieren.”

Ausgehend von dem Verständnis, dass Geographie als problemlösungs- und zukunftsorientiertes Unterrichtsfach einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Bildung beiträgt, können dem Wettbewerbsthema entsprechende Lerneinheiten für die Klassen 5-13 eingereicht werden. Die Lerneinheit sollte deb Mehrwert, ggf. auch die Grenzen, digitaler (Geo-)Medien für den Erkenntnisgewinn sowie für die Präsentation von Lösungsansaätzen in den Blick nehmen. Sie muss neu und erprobt, didaktisch und methodisch innovativ sowie alltagstauglich und auf andere Klassen übertragbar sein.

Teilnahmebedingungen

Referendarinnen und Referendare können prüfungsrelevante Lerneinheiten aus ihren schriftlichen Arbeiten und Lehrproben weder in Teilen noch als Ganzes nicht vor dem Abschluss der Ausbildung einreichen. Eine Jury aus Fachleuten des VDSG und des Klett-Verlages trifft eine Auswahl aus den Einsendungen und befindet über die Zuerkennung der Preise. Das Preisgeld wird vom Ernst Klett Verlag gestiftet. Für Platz eins werden 750 €, für Platz zwei 500 € und für Platz drei 250 € ausgelobt. Die Verleihung des Preises findet im Rahmen des Klett Symposium Geographie und Schule am 17.3.2018 statt.

Die Ausarbeitung besteht aus

  • Verlaufsplan der Lerneinheit (einschließlich Einordnung in die Unterrichtsreihe), max. 3 Seiten DIN A4
  • Unterrichtsmaterialien als Anhang (PPT, KMZ, MPEG, MP4, PDF, Word etc. ( max. 20 Seiten
  • Bestätigung des Bewerbers/der Bewerberin, dass die Lerneinheit von ihm/ihr entwickelt wurde
  • Kontaktdaten (Postadresse, Telefonnummer, E-mail-Adresse)
  • Kurzvita (im Schuldienst seit…)

Einreichung

Die Arbeit ist einzureichen per E-Mail an:
kwh.hoffmann@erdkunde.de
(Karl W. Hoffmann: Seminarleiter für das Lehramt an Gymnasien in Speyer, 1. Vorsitzender des VDSG e.V.)

Einsendeschluss ist der 30 . November 2017

Dr. Harald Brandes verstorben

Der Landesverband Hamburg im Verband Deutscher Schulgeographen hat die schmerzliche Pflicht erfüllt, den Tod seines langjährigen Landesvorsitzenden Dr. Harald Brandes bekanntzugeben. Dr. Harald Brandes war Träger der Willi Walter Puls-Medaille des Verbandes Deutscher Schulgeographen (2001).

Dr. Harald Brandes verstarb am 14. März 2015 in Hamburg.

Brandes Anz

Der Verband Deutscher Schulgeographen betrauert den Tod des beliebten und überaus engagierten Geographen.

Wir werden Dr. Harald Brandes in dankbarer, bester Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.

 

Ehrungen

Der Verband Deutscher Schulgeographen vergibt an Persönlichkeiten  Ehrungen. Sie werden in der Regel im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen der Geographie oder des Verbandes Deutscher Schulgeographen übergeben. Sie sind nicht dotiert.

Übersicht hier

Richtlinien hier

Informationen zur
Julius-Wagner-Medaille (von Verena Petnehazi) hier

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Persönlichkeiten, die der Verband Deutscher Schulgeographen
in besonderer Weise
für ihre Verdienste um den Verband
und die geographische Bildung in Deutschland geehrt hat.

Art, Jahr der Verleihung


Name


Landesverband

 

Ehrenvorsitz
1960

Ehrenmitglied
1966

Ehrenvorsitz
1978

Ehrenvorsitz
1990

Ehrenvorsitz
1998

Ehrenvorsitz
2007

Ehrenvorsitz
2015

Julius Wagner


Heinrich Newe


Willi Walter Puls


Heinz W. Friese


Dieter Richter


Eberhard Schallhorn


Frank-M. Czapek

 HES


NDS


HAM


BER


NDS


BAW


NDS

Persönlichkeiten, an die der
Verband Deutscher Schulgeographen die

Julius-Wagner-Medaille
verliehen hat.

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Jahr der Verleihung


Name


Landesverband

 

1977

Wilhelm Grotelüschen

NDS

1977

1979

1982

Max F. Wocke

Ludwig Bauer

Hans Knübel

NDS

BAY

NRW

1984

1987

Karl E. Fick

Erwin Eggert

HES

HAM

1998

Heinz W. Friese

BER

1998

Hartwig Haubrich

BAW

1998

Helmtraut Hendinger

HAM

2000

Dieter Richter

NDS

2002

Ambros Brucker

BAY

2009

2012

Eberhard Schallhorn

Günter Kirchberg

BAW

RHP

2016

Frank-M. Czapek

NDS

Persönlichkeiten, an die der
Verband Deutscher Schulgeographen die
Willi-Walter-Puls-Medaille
verliehen hat.

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 Jahr der Verleihung


Name


Landesverband

 

1984

Fritz Edelmann

RHP

1984

1986

1987

Fritz Knöllner

Anselm Heer

Gerhart Bartsch

NRW

SLH

HES

1987

Rüdiger Stenzel

BAW

1987

Wolfgang Weis

BAW

2000

Gottfried Bräuer

SLH

2000

Wolfgang Fettköter

NDS

2000

Klaus Frey

SAC

2000

Dieter Gross

BER

2000

Rolf Meincke

MEV

2001

Harald Brandes

HAM

2001

Gert Jahn

HES

2002

Dieter Börsch

RHP

2002

Eberhard Lison

NRW

2007

Josef Gareis

BAY

2015

Sabine Geisler

MEV

2015

Uwe Klomann

SRL

2016

Heike Kopf

SAH

Persönlichkeiten, an die der
Verband Deutscher Schulgeographen die
Goldene Ehrennadel
„in memoriam Hermann Haack“ verliehen hat.

Jahr der Verleihung


Name


Landesverband

 

2000

Peter Fischer

SLH

2000

Paul Pitzer

SRL

2002

Wolfgang Bricks

THU

2002

Gerd Feller

BRE

2004

Franz Forster

Österreich

2006

Wolfgang Hassenpflug

SLH

2006

Jürgen Newig

SLH

2015

Volker Huntemann

BAY

2016

Gerhard Könecke

HES

2016

Hartmut Gaigl

BAW

2016

Lothar Püschel

RHP